Burnout
”Wenn nichts mehr geht”
Burnout ist kein Zeichen von Schwäche
Ein Burnout entsteht, wenn Anspannung und Belastung über lange Zeit grösser sind als die Möglichkeit zur Erholung. Der Körper schaltet nach und nach in einen Schutzmodus, bis Antrieb, Freude und Energie verloren gehen.
Oft steckt eine chronisch aktivierte Stressachse dahinter, begleitet von einem erschöpften Nervensystem und einem Stoffwechsel, der über Monate im Alarmzustand gearbeitet hat.
In meiner Begleitung schauen wir Burnout deshalb nicht nur als psychisches, sondern als körperlich-seelisches Geschehen an. Wir erforschen:
- In welchem Zustand ist deine Stressregulation (Cortisol-Rhythmus)?
- Wie erschöpft ist dein Nervensystem wirklich?
- Welche Nährstoffe und Ressourcen fehlen für die Regeneration?
- Welche inneren Muster halten die Überlastung aufrecht?
Denn nachhaltige Erholung entsteht dort, wo körperliche Regeneration, Nervensystem-Regulation und ein ehrlicher Blick auf die eigenen Grenzen zusammenkommen.
Im Zentrum meiner Arbeit steht die körperorientierte psychologische Begleitung: Gemeinsam erforschen wir deine Emotionen und inneren Prozesse und nehmen wahr, wie sie sich in deinem Körper zeigen.
Beschwerden
- Tiefe emotionale und körperliche Erschöpfung
- Gefühl innerer Leere und Distanz zum eigenen Leben
- Reduzierte Leistungsfähigkeit trotz grosser Anstrengung
- Schlafprobleme trotz starker Müdigkeit
Begleitsymptome
- Innere Unruhe, Reizbarkeit oder Gleichgültigkeit
- Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Brain-Fog
- Kopfschmerzen, Verspannungen, Herzklopfen
- Niedergeschlagenheit, Rückzug, Antriebslosigkeit
Doch was könnte dahinterstecken?
Ein Burnout entsteht selten plötzlich. Meist geht ihm eine lange Phase der Überforderung voraus, in der biologische und emotionale Reserven aufgebraucht werden.
Mögliche Zusammenhänge können sein:
- Dysregulation der Stressachse (Cortisol, HPA-Achse)
- Erschöpfung von Neurotransmittern und Botenstoffen
- Nährstoff- und Mineralstoffmängel durch Dauerstress
- Mitochondriale Erschöpfung und gestörte Energiegewinnung
- Chronisch niedriggradige Entzündungsprozesse
- Dauerhafte Aktivierung des sympathischen Nervensystems
- Früh geprägte Stressmuster, die unbewusst weiterlaufen
Wichtig ist: Ein Burnout ist der Versuch des Körpers, eine dauerhafte Überlastung zu stoppen.
Was dein System früh gelernt hat
Warum die Reserven überhaupt so lange überzogen wurden, hat meist eine Vorgeschichte. Wie stark dich Belastungen heute treffen, hängt auch davon ab, worauf dein Nervensystem früh eingestellt wurde. Frühe Bindungs- und Entwicklungserfahrungen legen Reaktionsmuster an, die unbewusst weiterlaufen: Anspannung halten, Bedürfnisse zurückstellen, Gefahr früh wittern.
Diese Muster liegen nicht im Denken, sondern im Unterbewusstsein und im Körper. Wegdenken lassen sie sich nicht, aber wahrnehmen, verstehen und Schritt für Schritt regulieren. Genau da setzt meine ganzheitliche Prozessarbeit an.
Meine Begleitung
1. Umfassende Standortbestimmung
- Anamnese und Erstgespräch (bei Bedarf auch verkürzt möglich)
- Betrachtung von Symptomen, Stressmustern, Lebensstil und emotionalen Faktoren
2. Integrative Labordiagnostik
Je nach Fragestellung:
- Speichel (Cortisol-/DHEA-Stress-Tagesprofil)
- Urin (Neurotransmitter, Serotonin-/Melatonin-Stoffwechsel)
- Blut (Mineralstoffe, Vitamine, Schilddrüse)
- Entzündungs- und Stoffwechselmarker
Investition je nach Umfang zwischen CHF 99 und CHF 750.-
3. Auswertung und individueller Plan
- Besprechung der Ergebnisse
- Individuelle Zusammenstellung eines strukturierten Vorgehens
Mögliche Bausteine:
- Regulation des Cortisol-Rhythmus
- Gezielte Vitamine und Mineralstoffe
- Pflanzenheilkunde und Adaptogene
- Ernährungsanpassungen
- Erholungs- und Belastungsmanagement
Begleitdauer der Supplementierung in der Regel 3-6 Monate.
4. Körperorientierte psychologische Begleitung
Im Herzstück der Begleitung arbeiten wir körperorientiert und psychologisch zugleich. Wir erforschen deine Emotionen und inneren Prozesse und geben ihnen im Körper Raum, dort, wo sie sich als Anspannung, Impuls oder Empfindung zeigen.
Parallel zur biologischen Stabilisierung:
- Sitzungen à 1.5 Stunden alle zwei Wochen
- Erforschung von Emotionen und inneren Prozessen
- Regulation des Nervensystems und Arbeit mit inneren Konflikten
- Traumainformierte, körperorientierte Begleitung
- Emotional Flow und Körperwahrnehmung
Hier verbinden wir Körper, Nervensystem und emotionale Prozesse zu einem ganzheitlichen Weg.
5. Verlaufskontrolle
- Nachtestung mittels Labordiagnostik nach etwa drei Monaten
- Anpassung der Massnahmen bei Bedarf
Burnout-Diagnostik für Zuhause
Ein Burnout hinterlässt messbare Spuren. Das Cortisol-Tagesprofil zeigt, ob die Stressachse noch mitschwingt oder bereits abgeflacht ist, die Botenstoffe im Urin, wie es um Antrieb und Beruhigung steht. Organische Säuren und die Versorgungswerte ergänzen das Bild um die körperliche Seite der Erschöpfung.
Die Testsets kommen per Post zu Dir nach Hause, Du nimmst die Probe selbst ab und schickst sie ein. Die Ergebnisse erhältst Du innert maximal 14 Tagen per E-Mail. Bei den Bluttests genügt Kapillarblut aus der Fingerbeere, eine Blutentnahme aus der Vene ist dafür nicht nötig.
Stresshormone Cortisol/DHEA Tagesprofil
Der Tagesverlauf der Stresshormone, gesammelt über mehrere Speichelproben
Neurotransmitter Plus
Antreibende und beruhigende Botenstoffe im Verhältnis
Organische Säuren Komplettprofil
Energiegewinnung, Vitaminbedarf, Methylierung, Botenstoff-Abbau und Darmmilieu
Prevent 360
75 Werte: Versorgung, Energiestoffwechsel, Stress, Herz-Kreislauf, Entzündungen und Darm
Laborwerte öffnen Türen, mehr nicht
Zahlen können zeigen, wie leer die Speicher sind, nicht, was sie geleert hat. Laborwerte können Türen öffnen. Sie zeigen, wo etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist, wo der Körper nach Unterstützung ruft.
Aber sie erzählen nie die ganze Geschichte. Denn du bist mehr als Biochemie: du bist Energie, Erfahrung, Lebendigkeit.
Wenn wir das anerkennen, beginnt echte Begleitung.
Deshalb steht die Labordiagnostik bei mir nie allein. Sie ist ein Teil der ganzheitlichen Begleitung, in der wir Körper, Nervensystem und emotionale Prozesse zusammen betrachten.