Hochsensibilität
”Feiner wahrnehmen”
Hochsensibilität ist eine Gabe – und braucht guten Umgang
Hochsensible Menschen nehmen Reize, Stimmungen und feine Details intensiver wahr. Diese Tiefe ist wertvoll, kann aber im Alltag rasch zu Reizüberflutung und Erschöpfung führen.
Ob Sensibilität als Kraft oder als Belastung erlebt wird, hängt stark vom Zustand des Nervensystems und von körperlichen Faktoren wie Nährstoffen, Schlaf und Stressregulation ab.
In meiner Begleitung schauen wir deshalb auf das Zusammenspiel von Körper, Nervensystem und Wahrnehmung. Wir erforschen:
- Wie schnell wird dein Nervensystem aktiviert – und wie gut beruhigt es sich wieder?
- Wo entsteht Reizüberflutung im Alltag?
- Welche körperlichen Faktoren beeinflussen deine Belastbarkeit?
- Welche Bedürfnisse und Grenzen brauchen mehr Achtung?
Denn innere Stabilität entsteht dort, wo Nervensystem-Regulation, körperliche Unterstützung und ein achtsamer Umgang mit der eigenen Sensibilität zusammenwirken.
Im Zentrum meiner Arbeit steht die körperorientierte psychologische Begleitung: Gemeinsam erforschen wir deine Emotionen und inneren Prozesse und nehmen wahr, wie sie sich in deinem Körper zeigen.
Beschwerden
- Schnelle Reizüberflutung durch Lärm, Licht oder Menschenmengen
- Erschöpfung nach intensiven oder sozialen Situationen
- Starkes Mitschwingen mit Stimmungen anderer
- Bedürfnis nach viel Rückzug und Erholung
Begleitsymptome
- Innere Unruhe und Anspannung
- Schlafprobleme und Erschöpfung
- Konzentrationsschwankungen, Brain-Fog
- Emotionale Intensität und Grübeln
Doch was könnte dahinterstecken?
Hochsensibilität ist keine Störung, sondern ein Wesensmerkmal. Gleichzeitig können körperliche Faktoren die Reizverarbeitung zusätzlich fordern.
Mögliche Zusammenhänge können sein:
- Fein und schnell reagierendes Nervensystem
- Ungleichgewicht von Neurotransmittern und Botenstoffen
- Nährstoff- und Mineralstoffmängel (z. B. Magnesium, B-Vitamine)
- Histamin- und Stoffwechselthemen
- Störungen von Schlaf und Stressregulation
- Chronische Reizüberlastung und Dauerstress
Wichtig ist: Ziel ist nicht, weniger zu fühlen, sondern die eigene Sensibilität gut zu regulieren.
Meine Begleitung
1. Umfassende Standortbestimmung
- Ausführliche Anamnese und Erstgespräch, 1.5 bis 2 Stunden
- Betrachtung von Symptomen, Stressmustern, Lebensstil und emotionalen Faktoren
2. Integrative Labordiagnostik
Je nach Fragestellung:
- Urin (Neurotransmitter, Serotonin-/Melatonin-Stoffwechsel, KPU)
- Blut (Mineralstoffe, Vitamine, Histamin-Abbau-Kapazität)
- Speichel (Cortisol-/DHEA-Stress-Tagesprofil)
- Weitere Abklärungen je nach Fragestellung
Investition je nach Umfang zwischen CHF 99 und CHF 750.-
3. Auswertung und individueller Plan
- Besprechung der Ergebnisse, ca. 2 Stunden
- Individuelle Zusammenstellung eines strukturierten Vorgehens
Mögliche Bausteine:
- Regulation und Beruhigung des Nervensystems
- Gezielte Vitamine und Mineralstoffe
- Pflanzenheilkunde
- Reiz- und Energiemanagement
- Körper- und Wahrnehmungsarbeit
Begleitdauer der Supplementierung in der Regel 3-6 Monate.
4. Körperorientierte psychologische Begleitung über 6 Monate
Im Herzstück der Begleitung arbeiten wir körperorientiert und psychologisch zugleich. Wir erforschen deine Emotionen und inneren Prozesse und geben ihnen im Körper Raum – dort, wo sie sich als Anspannung, Impuls oder Empfindung zeigen.
Parallel zur biologischen Stabilisierung:
- Sitzungen à 1.5 Stunden alle zwei Wochen
- Erforschung von Emotionen und inneren Prozessen
- Regulation des Nervensystems und Arbeit mit inneren Konflikten
- Traumainformierte, körperorientierte Begleitung
- Emotional Flow und Körperwahrnehmung
Hier verbinden wir Körper, Nervensystem und emotionale Prozesse zu einem ganzheitlichen Weg.
5. Verlaufskontrolle
- Nachtestung mittels Labordiagnostik nach etwa drei Monaten
- Anpassung der Massnahmen bei Bedarf