Chronische Erschöpfung
”Wenn die Energie nicht zurückkehrt”

Chronische Erschöpfung und CFS

Erschöpfung ist mehr als Müdigkeit

Anhaltende Erschöpfung und das chronische Erschöpfungssyndrom (CFS/ME) beschreiben einen Zustand, in dem sich der Körper trotz Ruhe und Schlaf nicht mehr erholt. Die Energie kehrt nicht zurück – und oft verstärkt selbst kleine Belastung die Beschwerden.

Dahinter steht selten eine einzelne Ursache. Häufig greifen ein überlastetes Nervensystem, eine gestörte Energiegewinnung in den Zellen, chronische Infekte und eine dauerhaft aktivierte Stressachse ineinander.

In meiner Begleitung betrachte ich Erschöpfung deshalb nicht isoliert. Wir erforschen:

  • Wie steht es um deine zelluläre Energiegewinnung (Mitochondrien)?
  • Wie reguliert dein Nervensystem Belastung und Erholung?
  • Gibt es stille Entzündungen oder reaktivierte Infekte?
  • Und wo lassen sich biologische Faktoren durch gezielte Labordiagnostik sichtbar machen?

Denn nachhaltige Erholung entsteht dort, wo körperliche Regeneration, Nervensystem-Regulation und emotionale Entlastung gemeinsam betrachtet werden.

Im Zentrum meiner Arbeit steht die körperorientierte psychologische Begleitung: Gemeinsam erforschen wir deine Emotionen und inneren Prozesse und nehmen wahr, wie sie sich in deinem Körper zeigen.

Beschwerden

  • Anhaltende, lähmende Müdigkeit trotz Ruhe
  • Zustandsverschlechterung nach Belastung (Post-Exertional Malaise)
  • Nicht erholsamer Schlaf, morgendliche Erschöpfung
  • Schnelle Ermüdbarkeit bei Alltag und Bewegung

Begleitsymptome

  • Konzentrationsschwierigkeiten, Brain-Fog (Nebel im Kopf)
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Reizempfindlichkeit gegenüber Licht, Lärm oder Reizen
  • Innere Unruhe, Stimmungsschwankungen, Niedergeschlagenheit

Doch was könnte dahinterstecken?

Chronische Erschöpfung entsteht selten aus einem einzigen Grund. Oft wirken biologische, nervensystemische und emotionale Faktoren zusammen.

Mögliche Zusammenhänge können sein:

  • Mitochondriale Funktionsstörung und gestörte Energiegewinnung
  • Dysregulation der Stressachse (Cortisol, HPA-Achse)
  • Reaktivierte Viren wie Epstein-Barr oder Folgen von Long-Covid
  • Nährstoff- und Mineralstoffmängel (z. B. Eisen, B-Vitamine, Magnesium)
  • Chronisch niedriggradige Entzündungsprozesse
  • Belastungen aus Darm und Stoffwechsel
  • Dauerstress und Dysregulation des autonomen Nervensystems

Wichtig ist: Erschöpfung ist oft der Versuch des Körpers, sich vor weiterer Überlastung zu schützen.

Meine Begleitung

1. Umfassende Standortbestimmung

  • Ausführliche Anamnese und Erstgespräch, 1.5 bis 2 Stunden
  • Betrachtung von Symptomen, Stressmustern, Lebensstil und emotionalen Faktoren

2. Integrative Labordiagnostik

Je nach Fragestellung:

  • Blut (Mineralstoffe, Vitamine, Schilddrüse, Entzündungswerte)
  • Speichel (Cortisol-/DHEA-Stress-Tagesprofil)
  • Urin (Neurotransmitter, mitochondriale Marker)
  • Abklärung chronischer Infekte (z. B. EBV)

Investition je nach Umfang zwischen CHF 99 und CHF 750.-

3. Auswertung und individueller Plan

  • Besprechung der Ergebnisse, ca. 2 Stunden
  • Individuelle Zusammenstellung eines strukturierten Vorgehens

Mögliche Bausteine:

  • Mitochondriale Unterstützung
  • Gezielte Vitamine und Mineralstoffe
  • Pflanzenheilkunde und Vitalpilze
  • Ernährungsanpassungen
  • Energie- und Belastungsmanagement (Pacing)

Begleitdauer der Supplementierung in der Regel 3-6 Monate.

4. Körperorientierte psychologische Begleitung über 6 Monate

Im Herzstück der Begleitung arbeiten wir körperorientiert und psychologisch zugleich. Wir erforschen deine Emotionen und inneren Prozesse und geben ihnen im Körper Raum – dort, wo sie sich als Anspannung, Impuls oder Empfindung zeigen.

Parallel zur biologischen Stabilisierung:

  • Sitzungen à 1.5 Stunden alle zwei Wochen
  • Erforschung von Emotionen und inneren Prozessen
  • Regulation des Nervensystems und Arbeit mit inneren Konflikten
  • Traumainformierte, körperorientierte Begleitung
  • Emotional Flow und Körperwahrnehmung

Hier verbinden wir Körper, Nervensystem und emotionale Prozesse zu einem ganzheitlichen Weg.

5. Verlaufskontrolle

  • Nachtestung mittels Labordiagnostik nach etwa drei Monaten
  • Anpassung der Massnahmen bei Bedarf